Fastenvorbereitung & Fastendurchführung

Bereiten Sie sich gut auf die Fastenzeit vor!
Eine gute Vorbereitung und Planung ist sehr wichtig für den reibungslosen Verlauf der Fastenkur.

Wer den Entschluss zur Fastenkur gefasst hat und einen geeigneten Termin dafür gefunden hat (mit möglichst wenigen Verpflichtungen), kann mit Hilfe dieser Seite seine Fastenwoche planen.

Hier Ihre Einkaufsliste für die nächsten Tage zur Vorbereitung auf das Fasten

Für den Entlastungstag

Reis   Kartoffeln   Joghurt   Knäckebrot    

Obst

 

Gemüse

 

Müsli

 

Nüsse

 

Kompott

Für die folgenden 6 Fastentage

  • Kräuter und Früchtetees (verschiedene Sorten nach Geschmack und Tees aus der Apotheke nach gesundheitlicher Präferenz)
  • Mineralwasser mit niedrigem Natriumgehalt (dieser sollte unter 100 mg/L liegen)
  • Ungezuckerte Obst- und Gemüsesäfte von hoher Qualität (Reformhaus)
  • Honig
  • Zitronen
  • Buttermilch oder Molke
  • Salzarme glutamatfreie Gemüsebrühe (Reformhaus)

Für die Darmreinigung

  • Glaubersalz oder FX-Passage Salz (aus der Apotheke)
    Der Unterschied liegt im Geschmack, nicht in der Wirkung. Glaubersalz schmeckt bitter – wer sich mit Glaubersalz nicht anfreunden mag, kann einfach das FX-Passage Salz ausprobieren, welches milder im Geschmack ist.

Entlastungstag als Vorbereitung

Das Fasten (die Fastenwoche) beginnt man mit einem oder zwei Entlastungstagen.
Diese erleichtern die Umstellung auf das Nichtessen. Als Entlastungstag eignet sich beispielsweise ein Obst- oder Gemüsetag oder Sie ersetzen alle sonst üblichen Mahlzeiten durch Reis mit Kompott, etc.

Das wichtige an einem Entlastungstag ist, dass Sie nur soviel essen, bis Sie gerade satt werden.
Nehmen Sie sich etwas mehr Zeit für Ihre Mahlzeiten als sonst– das vollständige Sättigungsgefühl wird nämlich erst nach einer halben Stunde nach Verzehr der Mahlzeit erreicht!

Wenn Sie mögen, können Sie zu jeder Mahlzeit 1 bis 2 Esslöffel Leinsamen einnehmen, um den Darm schon mal in Schwung zu bringen. Die letzte Mahlzeit des Tages nehmen Sie am besten schon vor 18.00 Uhr ein.

Und nicht vergessen: Viel, viel trinken! Des weiteren kann heute mit einem Fastenprotokoll begonnen werden, indem Sie eintragen können, wie Sie sich fühlen, Angaben über Gewicht, Verdauung, Hungergefühl, seelische Verfassung etc.

Tagesplan für einen Fastentag

Auch beim Fasten gibt es einen „Ernährungs-Plan“, der täglich fünf „Mahlzeiten“ in Form von Fastengetränken vorsieht. Denn neben der notwendigen Flüssigkeit führen wir uns so auch Mineralstoffe und Vitamine zu, die der Körper nicht aus seinen Fettdepots gewinnen kann. Auch kommt so etwas Struktur in Ihre Fastentage, Sie fallen nicht ins „Leere“ durch den Wegfall der gewohnten Essenszeiten. Hier ein Beispiel für einen Tagesplan, der aber nach persönlicher Vorliebe variieren kann.

Morgens

zwei Tassen Kräutertee
(z.B. Kamille, Malve, Rosmarin oder Melisse)

Vormittags

viel Mineralwasser mit wenig Kohlensäure

Mittags

250 ml verdünnten Obst- oder Gemüsesaft oder bei eher herzhaftem Appetit eine Schale Basenbrühe (z.B. kann man Gemüse mit etwas glutamatfreier Gemüsebrühe in Wasser köcheln und das Gemüse später verwerfen - die so erhaltene Brühe ist gesund, schmackhaft und lässt sich prima im Kühlschrank aufbewahren.)

Nachmittags

zwei Tassen Früchtetee
(z.B. Hagebutte, Fenchel oder Apfelschalen)

Abends

250 ml salzarme und glutamatfreie Gemüsebrühe.

Je mehr Wasser Sie zusätzlich trinken, umso besser können die Gift- und Schlackenstoffe aus Ihrem Körper gespült werden. Um den Sättigungseffekt zu verstärken, können Sie alle Säfte und Brühen langsam aus einer Schüssel löffeln.